Nadja Kayali

zwischen Orient und Okzident

eine Auswahl

 
 

Künstlerische Leitung

Syria Alive

Imago Dei Festival 2022



 
 


Kuratierung des Abends

„Des Lebens Karawane –Das Universum des Omar Khayyam“

Carinthischer Sommer 2021

Eine literarisch-musikalisch-sinnliche Erkundung in mehreren Stationen gemeinsam mit Golnar Shahyar und Basma Jabr (Gesang), Orwa Saleh (Oud), Mahan Mirarab (Gitarre), Judith Ferstl (Keyboard), Sebastian Simsa (Schlagzeug). Vokalquartett: Jerilyn Chou, Eva Maria Riedl-Buschan, Rainer Trost, Martin Vácha. Nina Violetta Aichner (Klavier), Paul Sonderegger (Lesung), Nadja Kayali (Moderation), Kulturverein ,,Slam if you can!“: Birgit Hlavka, Trisha Radda & Felix Erlach

Des Lebens Karawane zieht mit Macht dahin, und jeder Tag, den du verbracht ohne Genuss, ist ewiger Verlust. – Schenk ein, Saki! Es schwindet schon die Nacht. (Omar Khayyam) Carpe diem! Das war die Essenz, die aus den Gedichten des persischen Poeten Omar Khayyam (1048–1131) herausgelesen wurde. Tatsächlich schreibt der in Nischapur, im heutigen Iran, geborene Dichter vor allem Vierzeiler, die sogenannten Rubayyat. Aber im Grunde war das die Nebenbeschäftigung des sonst als Mathematiker und Astronom in der orientalischen Welt berühmt gewordenen Mannes. Der noch heute im Iran gültige Kalender beruht auf Omar Khayyam und den Berechnungen aus seiner Sternwarte. Omar Khayyam hat in einer Zeit gelebt, die geprägt war von Unsicherheit und Umbruch und der er in seiner Poesie eine Lebenslust entgegensetzt, die auch spätere Generationen ansteckt. In seinen Vierzeilern steckt viel Weisheit, die auch heute noch berührt und zur Auseinandersetzung anregt. Der franko-libanesische Schriftsteller, Amin Maalouf, und sein bosnisch-österreichischer Kollege, Dževad Karahasan, haben dem Dichter und Geistesmenschen je ein eigenständiges Werk gewidmet. Um Musik, nämlich die Aufführung der Rubayyat durch die legendäre ägyptische Sängerin Umm Kulthum, geht es im dritten Roman, der aus der Feder des Ägypters Selim Nassib stammt. Die drei Romane kommen in einer Lesefassung mit Paul Sonderegger zur Aufführung und werden durch persische und arabische Musik klingend beleuchtet. Weit gefasst und assoziativ, im Sinne von Omar Khayyams Weltbild und seinen Gedanken, sind die jeweils halbstündigen Konzerte mit den in Österreich lebenden persischen und arabischen Musikerinnen und Musikern, Golnar Shahyar, Orwa Saleh und Basma Jabr. Gleichzeitig erklingen Omar Khayyams Verse vertont durch europäische Komponistinnen und Komponisten, wie Friedrich Cerha, Boris Blacher und die österreichische Erstaufführung der Engländerin Liza Lehmann, In a persian garden mit dem Vokalquartett.

 
 

Moderation Österreichischer Integrationsfonds (ÖIF) Leopoldmuseum, 2018

Brücken zwischen Orient und Okzient

Über die Beziehungen zwischen Orient und Okzident sowie über die Bedeutung von kulturellen Brücken für den Dialog und die Integration sprachen der deutsche Literaturwissenschaftler Heinrich Detering und der österreichische Publizist, Furche-Herausgeber und Autor Heinz Nußbaumer Mehr Informationen hier …, hier … und hier ….

 
 
 
 

Radiofeature WDR 2017

Radio WDR Feature Der Imaginäre Orient
Nadja Kayali

Der imaginäre Orient

Ein stark autobiographisches Feature, das die eigene syrische Familiengeschichte mit dem Einfluss der Orients auf die europäische Musikgeschichte verknüpft.

 
 
 

Literatursalon der Österreichischen Nationalbibliothek, 2008

”Chosrou und Schirin”

Lesefassung und Inszenierung des 800 Jahre  alten Epos Chosrou und Schirin mit Maria Köstlinger und Paul Sonderegger






 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Konzert: in Ankara , Istanbul 2009

“Salamelica.Haydn und der Orient”

Anläßlich des Haydn-Jahres 2009. Jennifer Davison (Sopran), Christopher Hinterhuber (Klavier).

 
 
 
 
 

Inszenierung gemeinsam mit TrannCom. (…) Projekt für das Österreichische Bundesdenkmalamt

Illusion des Orients

“Baukulturerbe, lebendig vermittelt. 3000 Menschen verfolgten wissenschaftliche Vorträge des Instituts für Iranistik/ÖAW und des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Wien mit szenischen Interventionen, lauschten georgischem Chorgesang, persischen Märchen sowie Musik und genossen orientalische Kulinarik” (…) Zacherl Fabrik 2021 (…)

 
 

Initiatorin und zusammen mit Angelika Messner Co-Librettistin der Oper. Erstmalige Uraufführung einer iranischen Oper in Deutschland.

Neda – der Ruf

von Nader Mashayekhi, Uraufführung 2010 Theater Osnabrück, Neuinszenierung 2017 Kaiserslautern. …

 
 
 

Konzert

Mozart und der Orient

Staatsoper Almaty Kasachstan

 
 
 

mehrfach Projektleitung von Kulturprojekten in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Außenministerium u.a. in der Türkei, Armenien, Kasachstan und anderen Ländern Zentralasiens …


 
 
 

Podiumsgespräch mit Shirin Ebadi

über die Selbstbestimmung von Frauen aus patriarchalen Strukturen und die Rolle der Frau im Integrationsprozess

Österreichische Integrationsfond in 2021

Hier nachsehen …

 
 
 
 
 
 
 

Dramaturgie

Morgenland Festival Osnabrück

2006 bis 2008

 
 

Moderations-Performance

Rebranding European Muslims

Festival Steirischer Herbst Mehr Information hier und hier

 
 
 

Syrische Hoffnungen

Oper Graz, Konzert

 
 
 
 

Salamaleikum tönt es vom Minarett

Der Islam in der klassischen europäischen Kunstmusik

Muezzine, Mekkapilger, Huris – wer denkt bei solchen Personen an Opern, Oratorien und Lieder? Und doch – Araber, Perser und Türken bevölkern die klassische europäische Musik, die heute ganz anders klingen würde, wäre da nicht der Einfluss des Orients gewesen. …

 

Lange Nacht der Kirchen

 
 

Flüchtlingsball DJ

 
 
 
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